Mental Reenactment

Als Basis für die Performance „mental reenactment“ dienen Fotoarchive aus dem Umfeld des soziokulturellen Zentrums Zeche Carl in Essen.

15 bis 18 Uhr | Auf dem Gelände der Zeche Carl

Gemeinsam mit den BesucherInnen unseres Standes sollen Szenen aus diesen Archiven als tableaux vivants nachgestellt und durch eigene Erinnerungen an den Ort kontextualisiert werden.
Die Gesellschaft für alltägliche Ästhetik entwickelt in wechselnden Besetzungen Performances, die sich mit soziokulturellen Phänomenen auseinandersetzen. Das Kollektiv arbeitet zeitlich kompakt, themen- und ortsgebunden und stellt den künstlerischen Imperativ der Transdisziplinarität in den Mittelpunkt. Gemeinsame Themenfindung, inhaltliche und ästhetische Forschung nehmen dabei einen ebenso großen Raum ein wie die professionelle Realisierung der Performance, bei der das Publikum als integrativer Bestandteil einbezogen wird. Eine positiv konnotierte Perturbation aller TeilnehmerInnen und das anschließende Gespräch über offen gebliebene Leerstellen sind das Ziel.

Wolfram Lakaszus – Klangkünstler (digital) und Maschinenerfinder
Sindy Tscherrig – Schauspiel und Physical Theatre
Kanako Minami – Tanz
Florian Walter – Komposition und Improvisierte Musik
Karl-F. Degenhardt – Improvisierte Musik und Performance
Sabine Niggemann – Fotografie